Mentale Rastlosigkeit
Warum wir verlernt haben, bei uns selbst zu bleiben
Wir leben in einer Zeit der permanenten VerfĂŒgbarkeit. Was frĂŒher eine âPauseâ war, z.B. das Warten auf den Bus, die Schlange im Supermarkt, der Moment vor dem Einschlafen, ist heute lĂŒckenlos gefĂŒllt. Ein schneller Griff zum Smartphone, endloses Scroll durch den Feed, nebenbei noch schnell eine Mail beantworten, die Nachrichten checken.
Doch die ReizĂŒberflutung endet nicht am Schreibtisch. Unser Arbeitsalltag ist geprĂ€gt von einer Taktung, die unser Nervensystem im Daueralarm hĂ€lt: Neue Mails ploppen im Sekundentakt auf, Back-to-Back-Meetings und die Erwartung, komplexe Probleme zwischen TĂŒr und Angel zu lösen. Es ist, als hĂ€ttest Du 50 Tabs gleichzeitig in Deinem Kopf offen. Wir nennen es AgilitĂ€t, doch fĂŒr unser Gehirn ist es oft ein Zustand permanenter Ăberforderung.
Was wir dabei ĂŒbersehen: Unser Geist ist nicht fĂŒr eine Welt gebaut, die niemals schlĂ€ft. Wir sind stĂ€ndig "on", können auch nach Feierabend nur schwer abschalten. Das PhĂ€nomen, das uns heute als âBrain Fogâ, KonzentrationsschwĂ€che oder chronische Erschöpfung begegnet, beschrieb der Gelehrte Patanjali bereits vor ĂŒber 2.000 Jahren als das Wesen des ungeschulten Geistes: Citta Vritti â die WirbelstĂŒrme im Bewusstsein.
Wenn der Fokus zu flattern beginnt
In der modernen (Arbeits-)welt haben wir uns fast schon daran gewöhnt, in einem Zustand zu leben in dem unsere Aufmerksamkeit selten (nur) bei der Sache sind, wie wir gerade tun. Dieser Zustand hat einen hohen Preis: Wir verlieren schleichend den Kontakt zu unserer Intuition und unseren eigentlichen BedĂŒrfnissen. Unsere Aufmerksamkeit ist kein gerichteter Lichtstrahl mehr, sondern eine flackernde GlĂŒhbirne. Wir sitzen in Meetings, fĂŒhren GesprĂ€che oder arbeiten an Konzepten, wĂ€hrend wir physisch zwar anwesend sind, mental aber bereits drei Aufgaben weiter in der Zukunft hĂ€ngen. Dies sorgt dafĂŒr, dass wir zwar âfunktionierenâ, aber nicht mehr âwirksamâ sind. Wir erledigen Dinge, aber wir gestalten sie nicht mehr bewusst. Und dann sind da noch die vermeintlichen Erwartungen von auĂen, die uns antreiben, immer weiter zu machen: âIch muss mehr leisten.â, âIch darf keine Fehler machen.â, âIch muss stark sein.â, âIch muss es den anderen recht machen.â. Solche und viele weitere GlaubenssĂ€tze machen es noch schwerer, die Gedanken endlich zur Ruhe kommen zu lassen.
Patanjali nannte diesen Zustand der Zerstreutheit ein Hindernis fĂŒr wahre Klarheit und wirksames Handeln. Viele merken erst, wie tief sie in diesem âmentalen Rauschenâ stecken, wenn sie versuchen, die Stopp-Taste zu drĂŒcken.
Dein Selbst-Check: Ist dein Geist im âOverdriveâ?
Wie sieht es bei Dir aus? Schau einmal ganz ehrlich auf deinen Alltag:
Digitaler Reflex: Greifst du in jeder freien Sekunde (Aufzug, Kaffeemaschine) sofort zum Handy?
Reaktions-Modus: FĂŒhlst du dich getrieben, auf jede Nachricht sofort antworten zu mĂŒssen, auch nach Feierabend?
Gedankenkarussell: Kannst du abends schwer abschalten, weil GesprÀche oder To-dos im Kopf weiterlaufen?
Körperliche Signale: SpĂŒrst du eine subtile Kieferanspannung, Unruhe in den Beinen, Verspannungen im Nacken oder einen Atem, der nur noch flach oben im Brustkorb sitzt?
Fokus-Verlust: FĂ€llt es dir schwer, dich lĂ€nger als 15 Minuten am StĂŒck auf eine komplexe Aufgabe zu konzentrieren, ohne abzuschweifen?
Den Weg zurĂŒck zur Klarheit finden
Hast du hier mehrmals zugestimmt? Das ist in unserer Zeit leider sehr normal. Es ist das Resultat einer Welt, die uns stÀndig aus unserer Mitte zieht und uns dazu bringt, nur noch zu funktionieren, anstatt bewusst zu existieren.
Die gute Nachricht ist: Durch eine Neuausrichtung deiner Haltung, deines Fokus und deiner SelbstfĂŒhrung kannst Du etwas dagegen tun. Ich begleite dich und dein Team dabei, genau diese PrĂ€senz zurĂŒckzugewinnen. Wir schauen uns an, wo deine individuellen Hebel liegen, damit du:
wieder mehr Klarheit fĂŒr deine nĂ€chsten Schritte gewinnst.
deinen Fokus bĂŒndeln kannst, anstatt dich zu verzetteln.
dich selbst wieder spĂŒrst, anstatt nur im AuĂen zu agieren.
aus dem Hamsterrad aussteigst und zurĂŒck in eine souverĂ€ne Gestaltungskraft kommst.
Der erste Schritt zur Ruhe im Sturm
Die âWirbelstĂŒrme im Geistâ werden nicht von alleine leiser, nur weil das Wochenende vor der TĂŒr steht. Echte VerĂ€nderung beginnt dort, wo wir die Mechanismen dahinter verstehen und lernen, die Stopp-Taste wieder selbst zu bedienen.
Genau hier setzt meine Arbeit an. Ich helfe dir nicht nur dabei, das Rauschen im Kopf zu verstehen, sondern gebe dir und deinem Team die Werkzeuge an die Hand, um das Nervensystem wieder zu regulieren und die eigene Wirksamkeit zurĂŒckzugewinnen. Damit AgilitĂ€t nicht mehr Ăberforderung bedeutet, sondern bewusste Gestaltung.
Lust auf einen Perspektivwechsel?
Wenn du merkst, dass es Zeit fĂŒr einen âmindshiftâ ist â ob fĂŒr dich persönlich oder fĂŒr die Kultur in deinem Team â lass uns sprechen. In einem unverbindlichen KennenlerngesprĂ€ch schauen wir gemeinsam, wie wir die 50 Tabs in deinem Kopf schlieĂen können, damit wieder Platz fĂŒr das Wesentliche entsteht.
Lass uns den Autopiloten ausschalten und anfangen, deine Arbeitswelt wieder bewusst zu gestalten. Ich freue mich auf dich!
the mindshift
VerÀnderung. Bewusst. Gestalten.
Saskia Ricker
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(+49) 157 - 39350887
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